Diagnose
Feigwarzen sind häufig mit bloßem Auge gut zu erkennen, die eindeutige Diagnose kann allerdings nur durch den Fachmann erfolgen. Gehen Sie daher immer zum Arzt, wenn Sie auch nur den Verdacht haben, Sie könnten Feigwarzen haben.
Feigwarzen an den äußeren Geschlechtsteilen erkennt häufig auch der Laie ohne weiteres, sobald sie sich herausgebildet haben. Schwieriger ist der Analbereich. Hier werden Feigwarzen oft erst spät erkannt.
Keine Selbstbehandlung!
Wenn Sie eine mögliche Feigwarze selbst gesehen oder ertastet haben, versuchen Sie auf keinen Fall, sie selbst zu entfernen. Sie können mit ihren Fingern sehr leicht andere Hautareale infizieren und sich außerdem selbst verletzen. Suchen Sie immer einen Arzt auf.
Welcher Arzt ist der richtige?
Frauen sollten ihren Gynäkologen, Männer einen Urologen aufsuchen. Auch ein Hautarzt (Dermatologe) ist speziell in der Diagnose und Therapie von Feigwarzen geschult.
Wie diagnostiziert der Arzt?
Im Regelfall erkennt der Arzt auf den ersten Blick, ob es sich um Feigwarzen handelt. Im Zweifelsfall macht er einen sogenannten „Essigsäuretest“, bei dem er verdächtige Hautareale mit Essigsäure bestreicht. Wo sich die Haut weißlich verfärbt, haben sich sehr wahrscheinlich Feigwarzen gebildet. Der Arzt kann auch Gewebeproben entnehmen und zur Untersuchung einschicken.

